Über uns

Über uns

Das Kollektiv soundmarker beschäftigt sich seit 2011 mit verschiedenen Formen ortsspezifischer Audioarbeit, beispielsweise mit Audiowalks, Audioguides und Soundwalks. Wir verstehen uns als Labor, in dem theoretische und praktische Auseinandersetzungen zusammenlaufen. In Übungen und Experimenten erkunden wir Potenziale der ortsspezifischen Audioarbeit. Diese fließen in eigene Projekte ein. Außerdem rezipieren wir regelmäßig Audiowalks, Audioguides und Soundwalks. Über unsere Erfahrungen schreiben wir Texte, die wir hier veröffentlichen.

Julia Illmer (1984): Als Redakteurin, Autorin, Moderatorin und Leiterin medienpädagogischer Projekte bereitet Julia Illmer Themen redaktionell auf. Sie hat unter anderem für Unternehmen, öffentlich-rechtliche Radiosender, politische Institutionen sowie Schulen gearbeitet. Julia Illmer hat den Studiengang „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ an der Universität Hildesheim mit Diplom abgeschlossen.

Massimo Maio (1981): Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter und einem Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim widmet sich Massimo Maio heute verschiedenen Formen auditiver Medien. Er ist Autor und Moderator für diverse Hörfunkprogramme, Teil des Performancekollektivs Fischfell und realisiert zusammen mit Julia Illmer und Ruben Kurschat regelmäßig Audiowalks, u.a. mit Berliner Jugendlichen. Außerdem ist er als Musiker immer wieder in verschiedenen Bands und Klangprojekten aktiv.

Fotot Ruben_Kurschat

Ruben Kurschat (1973) studierte Erziehungswissenschaften und arbeitet als Moderator und Prozessbegleiter. Er gibt Workshops zu ortsbezogener Klangerkundung, ist Gründer von stadt im ohr und Geschäftsführer von guidemate sowie Autor einer Reihe von Hörspielen zum Mitlaufen.

 

Text (re)produziert sprachliche Kategorien, die Gender-Ungerechtigkeiten stärken können. Es gibt viele Ansätze nichtausschließender Sprache. Wir spielen mit ihnen, probieren sie aus. Der König*innenweg ist uns noch nicht begegnet. Wir versuchen, Ästhetik, Inhalt und gesellschaftlichen Subtext im Blick zu behalten. Und wir wissen auch, dass wir dabei gelegentlich dem Dilemma von Kategorisierung nicht entkommen.